Psychotherapie

Psychotherapie ist das gezielte Behandeln einer psychischen Erkrankung, psychischer Folgen von körperlichen Erkrankungen oder von Problemen der Lebensführung mit Hilfe systematischer Methoden.

Viele Fragen dazu klären sich am besten im persönlichen Gespräch – wende dich gerne jederzeit an mich. Aber wenn du vorher gerne wissen möchtest, wo meine Schwerpunkte liegen und wie ich arbeite, dann lies einfach weiter.

Welche Störungsbilder ich behandele:

  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Phobien
  • Anpassungsstörungen
  • Erschöpfungszustände
  • Depressionen
  • Überforderung
  • Schlafstörungen
  • Patienten mit körperlichen Beschwerden, ohne organischen Befund

Wann eine Psychotherapie darüber hinaus hilfreich sein kann:

  • Wenn du Leidenszustände und Probleme alleine oder mit der Hilfe von Freunden und/oder Familie nicht mehr bewältigen kannst.
  • Wenn du an der Art und Weise, wie du mit dir selbst und anderen umgehst, etwas ändern möchtest.
  • Wenn du Muster in deinem Verhalten und deinen Beziehungen erkennen möchtest, die dein bisheriges Leben belasten.

Beispielhafte Ziele, die mittels einer Psychotherapie erreicht werden können:

  • Abbau von Ängsten
  • Stimmungsstabilisierung
  • Erlernen von Strategien, um aus Grübel- und Sorgenschleifen auszusteigen
  • Kompetenzerweiterung und Steigerung des Entscheidungs- und Handlungsspielraums
  • Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und Stärkung der Fähigkeit, diese Bedürfnisse auch auszudrücken
  • Konstruktiver Umgang mit Belastungssituationen
  • Stärkung vorhandener Ressourcen
  • Aufbau einer positiven Zukunftsperspektive
  • Stabilisierung und Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Aufbau befriedigender sozialer Kontakte
  • Erlernen von Entspannungsverfahren und ihre Integration in den Alltag

Wie ich arbeite – nach wem und welcher Philosophie

Die Grundlage meiner psychotherapeutischen Arbeit ist die Gesprächstherapie nach Carl Rogers. Diese kombiniere ich mit Methoden der Metakognitiven Verhaltenstherapie (MCT) und mit Entspannungstherapie.

Warum die Gesprächstherapie nach Carl Rogers und die MCT? Weil beide Ansätze – sehr vereinfacht gesagt – davon ausgehen, dass Menschen die Fähigkeit, sich selbst zu helfen, bereits in sich tragen.

Das entspricht auch meiner Erfahrung. Zurück zu dir zu finden bedeutet, zu erkennen und zu wagen, was dir guttut und dir entspricht.

Gesprächstherapie nach Carl Rogers

„Jeder Mensch trägt eine angeborene Selbstverwirklichungstendenz in sich und ist von Natur aus in der Lage, Glück, Zufriedenheit und Liebesfähigkeit für sich zu entwickeln – wenn er mit sich im Einklang lebt.“

Carl R. Rogers – Begründer der Gesprächstherapie

Ausganspunkt der Gesprächstherapie ist, dass jeder Mensch alles zur Heilung Notwendige in sich trägt und daher selbst am besten in der Lage ist, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten.

Mittels der Gesprächspsychotherapie

  • wird das eigene Erleben erspürt und reflektiert, um sich besser verstehen zu lernen.
  • werden Einstellungen und daraus resultierenden Reaktionen bewusst.
  • werden bisherige Verhaltensmuster überprüft und Möglichkeiten zur Veränderung gefunden.

Ein wesentliches Ziel der Gesprächstherapie ist, ein in dem Menschen liegendes inneres Wachstumspotenzial zu Tage zu fördern und ihn bei seiner ganz individuellen Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

Metakognitive Verhaltenstherapie (MCT)

Die MCT wurde von Adrian Wells, Professor für klinische Psychologie an der Universität in Manchester, entwickelt. Sie versteht psychische Störungen vor dem Hintergrund der eingesetzten Bewältigungsstrategien. Dabei richtet sie ein besonderes Augenmerk auf die Art und Weise, wie Menschen in bestimmten Situationen denken und wie sie die Möglichkeit einsetzen, ihre Aufmerksamkeit zu lenken.

Es gilt als erwiesen, dass bestimmte Arten des Denkens und der Aufmerksamkeitslenkung mit verschiedenen psychischen Erkrankungen in Beziehung stehen. Viele dieser Gedanken, Vorstellungen und Aufmerksamkeitsprozesse laufen automatisch ab.

Genau an diesem Punkt setzt die MCT an, mit dem Ziel, diese Muster des Denkens zu erkennen und die Aufmerksamkeitslenkung zu verändern.